Das Untere Schlösschen Bobingen

Ehemaliger Landsitz der Fugger und Welser – heute Begegnungsort und Bühne für Kunst und Kultur.

Mit seiner über 450-jährigen Geschichte zählt das Untere Schlösschen zu den ältesten Bauwerken Bobingens.
Heute ist es das Zuhause des Kunstvereins Bobingen – ein Ort, an dem Kunst, Bildung und Geschichte in besonderer Atmosphäre zusammentreffen.
Im Erdgeschoss befinden sich unsere Galerieräume und ein Bistro, im Obergeschoss finden in einem Kreativraum unsere Kunstkurse für Kinder und Erwachsene statt.

Ein Haus mit Charakter und Geschichte

Errichtet wurde das Untere Schlösschen im Jahr 1544 von Anton Welser, einem Mitglied der bekannten Augsburger Kaufmannsfamilie. Der kunstliebende Octavian Secundus Fugger erwarb das Anwesen 1590 und ließ es zu einem Landsitz mit „reichhaltiger Einrichtung von guter Qualität“ ausbauen.

Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges ging das Gebäude mehrfach in neue Hände über – weltlicher und geistlicher Adel wechselten sich als Besitzer ab. In jener Zeit suchten Augsburger Patrizier im Bobinger Umland Rückzugsorte, nicht nur zur Erholung, sondern auch im Zuge der religiösen Spannungen des 16. Jahrhunderts.

Von ehemals elf Bobinger Schlösschen sind heute nur noch vier erhalten – das Untere Schlösschen gehört zu diesen wertvollen Zeugnissen vergangener Epochen. 1938 erwarb die Stadt Bobingen das Gebäude, das nach einer umfangreichen Sanierung in den 1970er Jahren als Kulturzentrum neu belebt wurde.

Kulturzentrum mit Herz

Heute teilen sich mehrere Vereine das geschichtsträchtige Haus:
Neben dem Kunstverein Bobingen haben hier auch der Heimatverein D’Hochsträßler und das Kammerorchester ihre Heimat gefunden. Damit ist das Schlösschen ein lebendiger Treffpunkt für unterschiedlichste kulturelle Interessen und Generationen.

Vergangenheit trifft Gegenwart

Das Untere Schlösschen verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Substanz mit zeitgenössischer Nutzung. Wo einst Patrizier residierten, begegnen sich heute Kunstschaffende, Kursteilnehmerinnen, Kursteilnehmer und Besucherinnen und Besucher in inspirierendem Austausch. Der besondere Charme des Hauses schafft eine Atmosphäre, in der Kunst erlebbar und Geschichte spürbar wird.

Hier finden Sie Infos zu aktuellen Ausstellungen des Kunstvereins in der Galerie im Unteren Schlösschen.

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Ein Haus mit Charakter und Geschichte

Errichtet wurde das Untere Schlösschen im Jahr 1544 von Anton Welser, einem Mitglied der bekannten Augsburger Kaufmannsfamilie. Der kunstliebende Octavian Secundus Fugger erwarb das Anwesen 1590 und ließ es zu einem Landsitz mit „reichhaltiger Einrichtung von guter Qualität“ ausbauen.

Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges ging das Gebäude mehrfach in neue Hände über – weltlicher und geistlicher Adel wechselten sich als Besitzer ab. In jener Zeit suchten Augsburger Patrizier im Bobinger Umland Rückzugsorte, nicht nur zur Erholung, sondern auch im Zuge der religiösen Spannungen des 16. Jahrhunderts.

Von ehemals elf Bobinger Schlösschen sind heute nur noch vier erhalten – das Untere Schlösschen gehört zu diesen wertvollen Zeugnissen vergangener Epochen. 1938 erwarb die Stadt Bobingen das Gebäude, das nach einer umfangreichen Sanierung in den 1970er Jahren als Kulturzentrum neu belebt wurde.

Kulturzentrum mit Herz

Heute teilen sich mehrere Vereine das geschichtsträchtige Haus:
Neben dem Kunstverein Bobingen haben hier auch der Heimatverein D’Hochsträßler und das Kammerorchester ihre Heimat gefunden. Damit ist das Schlösschen ein lebendiger Treffpunkt für unterschiedlichste kulturelle Interessen und Generationen.

Vergangenheit trifft Gegenwart

Das Untere Schlösschen verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Substanz mit zeitgenössischer Nutzung. Wo einst Patrizier residierten, begegnen sich heute Kunstschaffende, Kursteilnehmerinnen, Kursteilnehmer und Besucherinnen und Besucher in inspirierendem Austausch. Der besondere Charme des Hauses schafft eine Atmosphäre, in der Kunst erlebbar und Geschichte spürbar wird.

Mehr über die Arbeit des Kunstvereins Bobingen und unsere aktuellen Ausstellungen im Unteren Schlösschen finden Sie hier

Das Deckenfresco „Das Göttermahl“  im ehemaligen barocken Speiserundsaal im 1. Stock des Unteren Schlösschens stammt vom Maler Christian Ehrhardt (1730 bis 1805).

Schriftzug „Unteres Schlösschen“ der Steinbildhauerin Gisele Heim

In den 1970er und folgenden Jahren wurde das Gebäude aufwändig renoviert sowie die Parkanlage nach alten Plänen entsprechend umgestaltet.

Seit 1991 sitzt „Das Paar“ bei Wind und Wetter auf der Mauer vorm Eingang des Schlösschens. Der Künster Vorlkmar Kuhn hat die zwei überlebensgroßen Bronzefiguren geschaffen.