„Kunst kennt keine Grenzen“ – Gemeinsame Ausstellung in Aniche
Mit der Ausstellung „L’art n’a pas des frontières“ – „Kunst kennt keine Grenzen“ setzen der Kunstverein Bobingen und Kunstschaffende aus der französischen Partnerstadt Aniche ein eindrucksvolles Zeichen für den kulturellen Austausch und die deutsch-französische Freundschaft.
Die Idee zu diesem besonderen Projekt entstand bereits 2024. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 55-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Aniche–Bobingen knüpfte die Erste Vorsitzende des Kunstvereins Bobingen, Tanja Leodolter, erste Kontakte zu den Kunstschaffenden vor Ort. Daraus entwickelte sich rasch der Wunsch nach einer gemeinsamen Ausstellung.
Ein großer Vertrauensbeweis folgte schon wenig später: Rund 40 Werke aus Aniche wurden für eine Ausstellung nach Bobingen geschickt und waren 2025 im Rathaus zu sehen. Nun machte sich der Gegenbesuch auf den Weg. Insgesamt 22 Werke von Mitgliedern des Kunstvereins Bobingen traten die 809 Kilometer lange Reise nach Aniche an. Begleitet wurden sie von der Ersten Vorsitzenden Tanja Leodolter, der stellvertretenden Vorsitzenden Irmtraud Steck und Beirätin Linda Bennani.
Der von den französischen Gastgebern gewählte Ausstellungstitel erwies sich bereits beim gemeinsamen Aufbau im historischen Rathaus von Aniche als Programm. In einem zehnköpfigen deutsch-französischen Team wurden über Sprachgrenzen hinweg Bilder ausgepackt, arrangiert, diskutiert und gehängt. So entstand eine harmonische und abwechslungsreiche Mischung aus Werken französischer und deutscher Kunstschaffender.
Was auch immer für Beweggründe die Menschen in das schöne Rathaus von Aniche führten – seien es persönliche Geschichten, der Gedanke der Völkerverständigung, die Kunst oder einfach die Neugier –, es wurde kräftig mitgemischt an der Collage der Verständigung und der Freundschaft.
Die feierliche Eröffnung fand im Beisein von Erstem Bürgermeister Michael Ammer, Kulturamtsleiterin Sandra Hartl sowie Vertreterinnen und Vertretern beider Städte statt. Mit seinen teilweise auf Französisch gehaltenen Grußworten unterstrich Michael Ammer die enge Verbundenheit zwischen Bobingen und Aniche. Bürgermeister Xavier Bartoszek griff in seiner Ansprache ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe auf und betonte damit die verbindende Kraft von Kultur und Begegnung.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass Kunst Menschen zusammenführt und Grenzen überwinden kann. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie aus persönlichen Begegnungen nachhaltige Freundschaften und ein lebendiger europäischer Austausch entstehen.
Ich denke, diese Version passt besser in eine Rathauszeitschrift: Sie erzählt die Entstehungsgeschichte des Projekts chronologisch, stellt die Ausstellung in den Mittelpunkt und bindet den von dir gewünschten Satz als emotionalen Höhepunkt ein.














